FilmBlogCast #14: Wunschkonzert

Wir spielen eine Runde „Wünsch dir was“! Mal gucken, was unsere filmische Kreativität so alles hervorbringt.

Die Aufgabe war simpel: Jeder denkt sich zwei Filme aus, wir diskutieren die Idee aus und am Ende gibt es Punkte. So einfach die Idee war, so merkwürdig verlief die 14. Folge des FilmBlogCasts. Während sich Benni fragt, was wäre wenn es einen World-Outing-Day geben würde, möchte Christian in die Abgründe eines Hauses einsteigen und Marius hätte gerne ein Weihnachtsgedicht von Loriot mit Starbesetzung verfilmt. Die Ideen der ersten Runde werden nur vom zweiten Durchgang getoppt. Ein irakisches Gefängnisdrama mit Literaturvorlage, eine politische Dystopie mit Zwillings-Hauptdarstellern oder einfach mal den besten Film aller Zeiten drehen – Warum nicht?! In dieser Folge ist alles erlaubt. Aber kommen die Film-Kreationen auch bei den zwei kritischen Mitpodcastern an? Weiter unten könnt ihr für euren Favoriten abstimmen.

Wer auf einen leichten Beginn hofft, wird auch da enttäuscht. Das alte Ritual der 5-Minuten-Guillotine wird zum kompletten Chaos, denn wir stellen uns der „Ähm-Challenge“. Natürlich schafft es von uns keiner lange, ohne dieses Füllwort auszukommen. Trotzdem verlieren wir ein paar Worte über unseren Filmkonsum u.a. zu „Midsommar„, „Hobbs & Shaw„, „König der Löwen„, „Die Agentin„, „Rockos Modernes Leben„, „Schneeflöckchen“ und „The Invisible Guest„. Außerdem gibt es ein paar warme Worte zu einem wahren Klassiker mit vier Stunden Laufzeit: „Das indische Grabmal„.

Damit bleibt uns nur noch viel Spaß zu wünschen, mit dieser etwas anderen Folge. Folgt uns doch noch auf Twitter, bewertet uns auf ITunes oder schreibt in die Kommentare, wie euch das Experiment der 14. Folge so gefallen hat.

 

 

Falls die Umfrage nicht richtig angezeigt wird:

https://filmblogcast.wordpress.com/2019/08/16/folge-14-wunschkonzert/

 

Der FilmBlogCast auf

 

Timcodes:

00:00:26 Begrüßung
00:05:26 Rätselfrage
00:06:05 5 Minuten (mal anders)
00:11:18 Midsommar
00:13:21 Hobbs & Shaw
00:15:46 Die 5 MInuten gehen weiter
00:16:51 The Invisible Guest
00:17:20 Rockos modernes Leben
00:18:08 Schneeflöckchen
00:19:51 Die Agentin
00:24:27 DIe letzten 5 Minuten
00:25:30 König der Löwen
00:27:35 Das indische Grabmal
00:29:58 Thema der Woche
00:31:46 Filmwunsch: Das Haus
00:46:53 Filmwunsch: Unser letzter Tag
00:59:55 Filmwunsch: Christmas in Heaven
01:08:14 Filmwunsch: DIe Orangen des Präsidenten
01:20:24 Filmwunsch: Zwillinge im Split-Screen
01:34:25 Filmwunsch: Best Movie Ever!
01:46:43 Fazit
01:48:55 Auflösung Rätselfrage
01:50:12 Thema Folge 15
01:51:35 Verabschiedung

48 Gedanken zu “FilmBlogCast #14: Wunschkonzert

  1. eccehomo42 16. August 2019 / 08:47

    So, ähm hier der Feedback bzw Interaktionskommentar.
    Zunächst einmal hatte ich das Gefühl, dass der Ton leiser als sonst ist, korrigiert mich, falls es nicht stimmt.
    Zu den ähms: Gefühlt hab ich letzte Woche hundert ähms rausgeschnitten, einige blieben dann doch, da nicht alle gut rausgeschnitten werden können😅
    Die Agentin werde ich mir dann wohl nicht anschauen, klingt wenig prickelnd für mich. Hobbs & Shaw werde ich mir ohne Erwartungshaltung wohl doch die Tage geben.
    Da ihr eure Filmideen mit Bewertungen bewertet, werde ich das auch machen:
    Das Haus 2/5
    Klingt mir zu anstrengend und Found Footage brauch ich nicht wirklich.
    Unser letzter Tag 3,5/5
    Interessante Idee, könnte gut werden, könnte aber auch leicht zu homophob geraten.
    Christmas in Heaven 2,5/5
    Einen guten Langfilm könnte daraus wohl nur der gute Quentin machen…
    Die Orangen des Präsidenten 3,5/5
    Solides Ding, hat seine Daseinsberechtigung durch die wahre Begebenheit.
    Zwillinge im Split Screen 4,5/5
    Gut der Film braucht einen guten Titel, aber sonst sehe ich da großes Potenzial was draus zu machen. Nur bitte nicht von Tom Tykwer, der hat doch seit „Lola Rennt“ nichts mehr gerissen und der Split Screen wäre als dosierter Effekt effektiver.
    Best Movie Ever! 3,5/5
    Klingt tatsächlich nach einem Statement (oder halt nach ner Version von OUATIH) und Tom Cruise passt da auch und das Ende rundet es für mich ab.
    Ich hab aber auch zwei mehr oder weniger kreative Ideen in petto. Falls ihr sie hören wollt, erläutere ich sie gerne.
    Ich hab übrigens als Benni meinte, das wird bei unserer zwei Mann Community ankommen, hab ich sofort Nö gerufen.
    Rätselfrage: Wäre ich nie drauf gekommen. Ich nehme da „Little Miss Sunshine“. Hier werden nur Filme aus dem letzten Jahr im Open Air Kino gezeigt.
    Tarantino ist natürlich ein Muss Thema, ich werde den natürlich auch gucken.

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    • eccehomo42 16. August 2019 / 09:05

      Ach ja und ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich die 58er Remakes von Das indische Grabmal gesehen habe, die sind ja leider bestenfalls Durchschnitt.

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      • christianneffe 16. August 2019 / 20:04

        Ach pffff… von wegen Found Footage braucht niemand. Sagst du nur, weil du noch nie einen FF-Film von Emanuel Lubetzki gesehen hast ^^
        Immerhin bekommt meine zweite Kreation gute 3,5 Punkte. Und dass die Zwillinge im Splitscreen die beste Idee war, da sind wir uns ja einig.
        Wenn du deine Ideen hier mit uns teilen möchtest, leg los 🙂

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        • FilmkritikenOD 16. August 2019 / 20:32

          Wer hat den eigentlich „Zwillinge im Split-Screen“ genannt?
          Müsste mal nachsehen, ob Ubisoft den Namen Twinworld hat schützen lassen ^^

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          • christianneffe 17. August 2019 / 15:46

            Wurde von Marius in den Timecodes so betitelt… Ich glaube, du hast deiner Kreation keinen eigenen Namen gegeben. Jetzt musst du wohl damit leben.

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          • Lufio 18. August 2019 / 14:42

            Dann geb deinen Film halt direkt einen Namen und lass das nicht den überarbeiteten Cutter regeln! 😀

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    • FilmkritikenOD 16. August 2019 / 20:01

      Tom Tykwer seit Lola rennt nichts mehr gerissen? Man merkt bereits daran, wie ich den Satz gestaltet habe, dass ich da aber gehörig intervenieren möchte. Habe den Herrn nicht nur zum Spaß zum Regisseur des Filmes (und der dazugehörigen Serie) gemacht.
      Wenn Das Parfüm, Cloud Atlas und Babylon Berlin nicht für sich selbst sprechen, muss ich halt selbst noch ein Paar Worte dazu verlieren.
      Das sind allesamt Verfilmungen von Stoffen, die als schwer verfilmbar galten und er hat es trotzdem geschafft. Besonders vor dem Hintergrund, dass bei Cloud Atlas die drei Teile, die er zu verantworten hatte, im Buch die langweiligeren Passagen waren, hat er sie im Film zu den drei besten Episoden gemacht. Dazu hat er hier verschiedene Genres und verschiedene Zeitepochen mit Bravour auf die Leinwand gezaubert. Etwas, was bei einer Erde, die in viele verschiedene Herrschaftsformen eingeteilt ist, dringend gebraucht wird. Dazu hat er mit Drei bewiesen, dass er auch nah an den Figuren dran sein kann (auch wenn er nicht der allerbeste Drehbuchautor für einen neuen Stoff ist). Aber hier hat er sich nur um das drumherum zu kümmern. Und da halte ich ihn – nicht trotz sondern wegen seiner Vita- genau für den richtigen Regisseur.

      „Ich hab übrigens als Benni meinte, das wird bei unserer zwei Mann Community ankommen, hab ich sofort Nö gerufen.“

      Ich weiß noch nicht einmal wer, worauf ich mich da bezogen habe ^^

      Ton weiß ich nicht, müsste ich mal runterladen und den Ausschlag anschauen. Aber der Tonmeister sollte das schon hinbekommen haben.

      Ähms fallen einem als Hörer glücklicherweise selten auf, weil sie zum Sprachfluss dazugehören. Außer dieses Mal natürlich. Dafür wissen jetzt alle, dass es ohne für uns Laien nicht möglich ist ^^

      Deine Ideen darfst du gerne präsentieren. Aber würde ich besser auf deinem Blog machen, sonst löschen wir deinen Kommentar und klauen sie dir 🙂

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      • eccehomo42 16. August 2019 / 20:15

        Ich habe ein „Das Parfüm“ Trauma. Ich hasse diesen Roman für seine Trivialität und Banalität, was meine Deutsch LK Zeit geprägt hat und das Ding ist deutlich einfacher zu verfilmen als die Feuilletisten behaupteten, das hat Tykwer bewiesen, er hat aus einem miesen Roman einen unterdurchschnittlichen Film gemacht, das ist immerhin eine Steigerung.
        Babylon Berlin ist für mich die größte Serienenttäuschung aus deutschen landen der letzten Jahre neben Charite und das obwohl das eigentlich genau meine Art Serie sein sollte. Cloud Atlas hab ich nicht ausgehalten, das war mir zu sehr, wir verfilmen hier was unmögliches, sie hätten es besser sein lassen sollen. Ob Tom Tykwer da für das bessere verantwortlich war, lasse ich dahingestellt. Was Tykwer gezeigt hat und da beziehe ich mich auf Lola rennt, dass er kreative Ideen für den Film nutzen kann, aber das können andere auch. Ich würde da Denis Villeneuve vorschlagen oder um eine weniger offensichtlichere Wahl zu nennen Damien Chazelle. Allerdings muss ich sagen, dass deine Argumentation dahingehend überzeugend war, dass Tykwer aus dem Film genügend rausholen könnte, wenn das Script passt.

        Es ging darum, dass deine Idee bei deinen Mitpodcastern am besten angekommen ist und das bei der Community nicht so sein werde, aber deine Idee ist die beste.
        Ich glaube nach 150 Folgen kriegt ihr es ohne ähm hin😉
        Wenn ihr ein gutes Drehbuch daraus macht, könnt ihr meine Idee gerne verfilmen, zumindest bei einer hab ich mal versucht ein Drehbuch zu verfassen, aber das wird nix.

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        • FilmkritikenOD 16. August 2019 / 20:27

          Trivial und banal? Ich mache es schon wieder ^^
          Das Parfüm ist für mich einer der bestgeschriebensten deutschen Romane überhaupt und bis auf die Selbstifndungsszene in der Höhle habe ich rein gar nichts daran auszusetzen.
          Villeneuve und Chazelle sind gute Filmemacher, aber haben noch nicht bewiesen, dass sie sowas wie Babylon Berlin oder Cloud Atlas auf die Bühne bringen können. Für ein futuristisches Setting wäre Villeneuve gut geeignet, nur stelle ich mir das nicht so futuristisch vor, Vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass eine Art dritter Weltkrieg zu der vorgestellten Maßnahme geführt hat ^^

          Achso. Danke, danke. Das war wahrscheinlich falsche Bescheidenheit, so wie ich mich kenne 😛

          Wenn wir 150 Folgen durchhalten, dann machen wir vielleicht eine nur aus Ähms. Das war ungefähr die kreativste Phase von Harald Schmidt und da hat er auch einfach gemacht, wo er Lust drauf hatte. Aber ja, schauen wir mal, ob wir bis dahin durchhalten. Das wären ja ein paar Jahre bis dahin. Und die Konkurrenz wächst ja 🙂

          So wie ich uns einschätze, kann da glaub keiner ein tolles Drehbuch verfassen, weswegen deine Idee da eher verschwendet wäre. Aber gespannt bin ich ja schon. Manchmal hat man eine Eingebung und die Millionen-Euro-Idee schlechthin.

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          • eccehomo42 16. August 2019 / 20:34

            Und jetzt fühle ich mich an meinen Deutsch LK erinnert. Die haben auch alle Das Parfüm geliebt, ich finde es vor allem eine Fingerübung, rhetorisch stark, keine Frage, aber thematisch vollkommen verschenkt.

            „Villeneuve und Chazelle haben noch nicht bewiesen, dass sie sowas wie Babylon Berlin oder Cloud Atlas auf die Bühne bringen können.“
            Ja, aber man muss ihnen die Chance geben und dann würden sie das beweisen, zumindest Chazelle traue ich erstmal fast alles zu.
            Ach, der Harald war ein ganz großer auch dank der Narrenfreiheit.
            Ich pitche die Ideen morgen auf meinem Blog, da ich sie dann im Laptop abtippe. Das eine ist eine Mischung aus Sportgeschichte und Fiktion. Das andere verknüpft eine dystopische Zukunftsvision mit Coming Of Age und einer homosexuellen Sekte.

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          • FilmkritikenOD 16. August 2019 / 20:39

            Also auf die zweite Idee freue ich mich schon 🙂 Das klingt herrlich abgefahren (was es wahrscheinlich gar nicht ist).

            Die beiden würden das sicher auch gut machen. Allerdings habe ich auch viel von Aronofsky gehalten – und dann kam Noah.

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          • eccehomo42 16. August 2019 / 20:42

            Jeder Regisseur hat in der Regel einen schwachen Film in seiner Vita, zumindest wenn man mehr als sechs Filme hat. Requiem for a Dream finde ich zu gut und eigentlich auch Black Swan und mother. Zu Noah kann ich nichts sagen.

            Wie kommst du darauf, dass die zweite Idee nicht abgefahren ist? Also buchstäblich ist eher die erste abgefahren aber sonst ist die zweite schon sehr abgefahren.

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          • FilmkritikenOD 16. August 2019 / 20:46

            Sie hört sich so abgefahren an, dass ich mir direkt vorgestellt habe, dass du es dir nicht so abgefahren vorgestellt hast, um die Zuschauer zu überraschen und auf dem falschen Fuß zu erwischen.

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          • eccehomo42 16. August 2019 / 20:47

            Ne ich mache es eher wie der große Alfred und der beginnt normal und dann kommt der Schock.

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    • Lufio 18. August 2019 / 14:40

      So, ich habe keine Lust mich in den Kommentar-Wirr-Warr hier durchzubeißen und antworte jetzt einfach mal auf deinen Original-Post 🙂
      Versuche gar nicht erst die Ähms rauszuschneiden, dann wird man nie fertig. Und wenn wir schon beim Thema sind: Wann können wir denn mit der Folge rechnen? 🙂
      Zu meinen Filmideen: Christmas in Heaven hat ganz klar Langfilm-Potenzial. Da können die Szenen auch mal 10 Minuten einfach nur stehen bleiben, wie bei „Funny Games“. Die morbide Stimmung braucht Zeit!

      Once upon Time in Hollywood zeigt wie „schön“ (= oder auch nicht) es damals war, „Best Movie Ever“ zeigt das Ganze aus heutiger Sicht und ist am Ende auch nicht zu negativ der heutigen Filmlandschaft gegenüber. Aber ja, der neue Tarantino war da schon das Vorbild. Hast du gut rausgehört 😀

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      • eccehomo42 18. August 2019 / 15:08

        Naja, ich hab es hinbekommen, rausschneidbare ähms rauszuschneiden, die Folge ist seit letzten Samstag auf Spotify und podcast.de Online. Gab auch nen Blogartikel inklusive Links dazu.
        Auf OUATIH in Hollywood bin ich gespannt, den guck ich Donnerstag.

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        • Lufio 18. August 2019 / 18:14

          Irgendwie überlesen, sorry. Wird direkt mal reingehört 🙂
          Freu dich, wird ein Erlebnis 😀

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          • eccehomo42 18. August 2019 / 18:20

            Ich hab grad ein anderes Erlebnis, einen von Bennis Lieblingsfilmen der letzten Jahre. Kleiner Tipp, er verschwindet morgen aus dem Prime Sortiment.

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          • Lufio 18. August 2019 / 18:26

            Keine Ahnung 😀 Amazon gibt einem ja leider nicht die Option nach Filmen zu suchen, die nur noch ein paar Tage drin sind. Maximal 30 Tage ist das einzige -.- Aber in der Kategorie ist grade „Mädchen, Mädchen“ – ist es der?

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          • Lufio 18. August 2019 / 19:13

            Oh, der wurde mir nichtmal angezeigt.
            Mal gucken ob ich morgen noch dazu komme. Danke für den Tipp

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          • FilmkritikenOD 18. August 2019 / 20:13

            Auch an dich der Tipp, diese gekürzte Fassung mit keinem Blicke zu würdigen.

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          • Lufio 18. August 2019 / 20:31

            Sehr gut, bleibt mehr Zeit für nonsens Filme. Habe gerade Green Book bei Amazon ausgeliehen 😀

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          • FilmkritikenOD 18. August 2019 / 20:13

            Der Film ist genial, aber das ist die um 11 Minuten gekürzte Fassung. Für die verbürge ich mich keinesfalls.

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          • eccehomo42 18. August 2019 / 20:22

            Auch wenn man das doch deutlich gemerkt hat, war das eher weniger mein Problem mit dem Film.

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          • eccehomo42 19. August 2019 / 07:05

            Der Rächer findet den Psychopathen ziemlich schnell und da hab ich mich gefragt, was soll da noch kommen und alles was danach kam, war mir zu drüber. Immer wieder lässt er ihn an wieder irgendwo aus, um ihn nochmal zu jagen, das wurde mir irgendwann zu viel. Das der Psychopath irgendwann zum Gegenschlag ausholt fand ich gut, aber zu spät. Gut ist er dennoch, auch weil ich das Gefühl hatte, dass hier alles was nötig ist, gezeigt wird, aber sich nicht unnötig an Gewalt und Perversitäten ergötzt wird.

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          • FilmkritikenOD 19. August 2019 / 15:50

            Rape und Revenge halt. Aber mit viel Stil und Raffinesse.
            Ob du deinen letzten Satz auch bei der ungekürzten Fassung gesagt hättest? ^^

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  2. Ma-Go 17. August 2019 / 14:09

    So Leute,

    ich bin noch nicht durch mit der Folge. Deswegen erst mal ein KOmmentar zur ersten Hälfte. Der Rest kommt dann irgendwann.

    Ich glaube ich muss auf hören euren Podcast zu hören, weil ich das Gefühl habe, dass ihr irgendwie in meinem Kopf seid. Zumindest war das die bisher unheimlichste Folge 😀

    Als Benni seine Coming Out Idee vorgestellt hat, also den Film, dachte ich direkt: „Oh ja! Da könnte man dann visuell bestimmt irgendwie den Film in der Mitte teilen. In mal schwermütig sepia und nach dem Tag X alles total farbgesättigt und so weiter… Prompt macht Benni diesen Vorschlag. Und ich denke mir: Das wäre dann so ähnlich wie bei „Voices“ und zack! Sagt Marius genau das.

    Dann heult Christian rum, weil die Idee zu sehr an den Haaren herbei gezogen ist und ich denke mir: „Junge! Wie plausibel ist es, dass nach einem Stromausfall niemand mehr die Beatles kennt, ein Mann nicht mehr lügen kann oder ähnliches?“ Und schwupdiwupp! KOmmt Marius mit Yesterday um die Ecke.

    Unheimlich.

    Jedenfalls gefällt mir die Idee eigentlich ganz gut, wobei ich nicht verstehe warum die Welt zusammenbrechen sollte, wenn sich Macron, Klum und Löw plötzlich outen würden. Trotzdem gebe ich mal einfach 4/5 für die Idee.

    Sorry Christian aber dein erster Vorschlag hat mich jetzt nicht so gepackt. Zum einen glaube ich, dass mich der Film kognitiv überfordern würde. Zum anderen habe ich keinen Bock wieder die endlose Diskussion zu hören, dass manche Bücher nicht verfilmt werden können und das Buch immer besser ist als die Verfilmung. 😉

    Übrigens kommen meine Ideen am 21.8. online. 🙂

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    • christianneffe 17. August 2019 / 16:49

      „Junge! Wie plausibel ist es, dass nach einem Stromausfall niemand mehr die Beatles kennt, ein Mann nicht mehr lügen kann oder ähnliches?“ – Das entbehrt natürlich jeglicher nachvollziehbaren Logik, aber es ist zumindest ein fiktives Element, dass die darauffolgende Handlung plausibel macht. Mein Problem lag ja darin, dass ich nicht verstand, wieso Menschen, die sich bisher nicht geoutet haben, dies plötzlich tun sollten, nur weil es einen offiziellen Tag dafür gibt. Das fühlt sich ja fast nach staatlichem Zwang an und hat fast schon etwas faschistisches. Viel erstrebenswerter wäre es doch, die gesellschaftlichen Umstände so zu ändern, dass niemand mehr mit seiner Sexualität hinter dem Berg halten muss. Die Begründung „Alle tun es dann, weil es alle tun“ ist für mich doch arg an den Haaren herbeigezogen…

      „Sorry Christian aber dein erster Vorschlag hat mich jetzt nicht so gepackt.“

      Das ist überhaupt kein Problem, ich hätte den (mit etwas mehr Zeit und Vorbereitung) vielleicht noch viel besser verkaufen können… beim nächsten Mal halt 😉

      „Übrigens kommen meine Ideen am 21.8. online.“

      Bin gespannt!

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      • FilmkritikenOD 17. August 2019 / 17:20

        „Viel erstrebenswerter wäre es doch, die gesellschaftlichen Umstände so zu ändern, dass niemand mehr mit seiner Sexualität hinter dem Berg halten muss.“

        Und wenn der Berg nicht zum Propheten kommt,…

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        • christianneffe 17. August 2019 / 20:36

          Ja, geb ich dir recht, war ein blöder Einwand… ^^
          Verzweifle aber nach wie vor daran, dass ich nicht begreife, wieso sich plötzlich alle freiwillig outen sollten, wenn sie es bisher noch nicht getan haben.

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          • FilmkritikenOD 18. August 2019 / 07:24

            Stell dir vor, du hast einen Dax-Vorstand, der massig viel Vermögen veruntreut hat. Keiner kann mit dieser Lüge leben (bitte nicht 1:1 auf meine Idee projizieren). Einer alleine würde kaum nach vorne treten, aber wenn es alle machen, dann wirkt es auf den einzelnen nicht mehr so wild. Geteiltes Leid gilt nicht umsonst als halbes Leid. Man hat andere um sich herum, die dasselbe Schicksal teilen und mit denen man sich austauschen kann. Zudem ist man nicht mehr alleiniger Mittelpunkt der Zielscheibe der Öffentlichkeit sondern Wut, Hass, o.ä. haben gleich mehrere Abnehmer.
            Ganz ehrlich, mir hat mal jemand gesagt, dass er nicht wüsste, ob er mit mir befreundet sein könnte, wenn ich schwul wäre. Das hat mich extrem getroffen, obwohl ich es nicht bin. Es gibt mehr als genug Menschen, die nicht damit klar kommen und die „Andersartigkeit“ – aus welchen Gründen auch immer – nicht so leicht tolerieren, wie in der linksgrünversifften Studentenbubble, in der ich tagsüber lebe. Und da denke ich, dass ein gemeinsamer Tag nicht nur denjenigen hilft, aus sich rauszukommen, die sich bislang nicht getraut haben, sondern auch die Augen derjenigen öffnen könnte, die der Grund dafür sind, weswegen die anderen eine Lüge leben.

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      • Ma-Go 18. August 2019 / 12:29

        “ Mein Problem lag ja darin, dass ich nicht verstand, wieso Menschen, die sich bisher nicht geoutet haben, dies plötzlich tun sollten, nur weil es einen offiziellen Tag dafür gibt. Das fühlt sich ja fast nach staatlichem Zwang an und hat fast schon etwas faschistisches.“

        Sehe ich nicht so 🙂 Und selbst wenn, dann gilt die ultimative Entgegnung „Ist halt so“ 😉

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        • christianneffe 18. August 2019 / 19:13

          Staatlichem Zwang mit „Is halt so“ zu begegnen, ist nun aber auch nicht die wünschenswerteste Option. Auch nicht in einem Film…
          Ja, ich sehe so langsam euren Punkt, insbesondere deinen, Benni. Wenn du das aber so angehst, dann geht der Idee in meinen Augen die Luft aus, weil ich mir – wie schon im Podcast gesagt – denke, dass es ja bereits etwas ähnliches einmal im Jahr gibt: den Christopher Street Day.

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          • FilmkritikenOD 19. August 2019 / 06:35

            Weiß nach wie vor nicht, wie du auf staatlichen Zwang kommst. Die Idee stammt aus der Mitte der Bevölkerung und die Leute können es sich selbstverständlich selbst überlegen, ob sie da mitmachen. Der Film begleitet allerdings jemanden, der sich – nachdem sich ein paar andere in seiner Umgebung dazu entschieden haben – dieser Bewegung anschließt. Denn ich weiß ja nicht, aber sein Leben lang mit einer Maske rumzulaufen, halte ich für anstrengend.
            Der CSD hat ein ähnliches Ziel und zeigt auch schon ganz gut, wie Konservative auf dieses wilde Treiben reagieren. Allerdings haben wir da auch schon einen Unterschied: es ist ein wildes Treiben und keine gesittete Entscheidung, sein altes Leben hinter sich zu lassen, weil es nicht das eigene Leben ist, sondern ein gesellschaftlich (und sei es auch nur von jedem so gedacht) aufgezwungenes. Außerdem ist der CSD besonders für jene, die sich bereits geoutet haben, oder sich vll selbst auf dem CSD noch hinter ihrer Makerade verstecken – wer weiß.
            Die Filmidee spielt damit, dass sich alle an einem Tag outen und wir, die Zuschauer, gehen auf dieses Gedankenspiel ein und schauen, was passiert. Hast du keine Homosexuelle Bekannte, die das ihren Eltern nach wie vor nicht erzählt haben?
            Von mir aus kannst du den Film auch in Russland spielen lassen, wenn dir das sinniger erscheint 😉

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          • christianneffe 22. August 2019 / 11:34

            Dann hat dein Pitch von Anfang an wahrscheinlich die falschen Assoziationen in mir geweckt. Als du sagtest, es wird verkündet, dass es einen solchen Tag in zwei Jahren geben wird, hätte ich eine Verkündung der Regierung vor meinem inneren Auge. Das hat dem Rest dann wohl einen gewissen Beigeschmack gegeben…
            Dann aber folgende Frage: Wenn es vor allem um das Gedankenspiel geht, warum nicht gleich damit beginnen?

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          • FilmkritikenOD 22. August 2019 / 17:16

            Weil es auch um die Zeit bis dahin gehen soll. Die Leute werden sich ja darüber unterhalten, Verdächtigungen anstellen, usw. Zudem geht es gerade um den Kontrast im Leben Goslings vor dem Ereignis und danach.

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    • FilmkritikenOD 17. August 2019 / 17:27

      „Jedenfalls gefällt mir die Idee eigentlich ganz gut, wobei ich nicht verstehe warum die Welt zusammenbrechen sollte, wenn sich Macron, Klum und Löw plötzlich outen würden.“

      Weil die Welt leider voll mit (latent) homophoben Meschen ist, die damit nicht umgehen könnten, und sich das extrem beißen würde. So zumindest in meiner begrenzten, zynischen Sicht auf die Welt.

      Gleich 5 Ideen? So wie ich dich einschätze, wird da mindestens eine dabei sein, die dafür gesorgt hätte, dass dein Leben bei frühererer Veröffentlichung anders abgelaufen wäre 🙂

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      • Ma-Go 17. August 2019 / 17:55

        „dass dein Leben bei frühererer Veröffentlichung anders abgelaufen wäre“

        Weil ich dann schon längst im Knast oder einer psychiatrischen Anstalt untergebracht wäre? Oder wie darf ich das verstehen? 😂😂😂

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  3. Ma-Go 18. August 2019 / 12:39

    Hier der zweite Teil meines Kommentars:

    Christmas in Heaven:
    Wie Benni und Christian es auch gesagt haben finde ich die Idee grandios. Allerdings auch nur als Kurzfilm. Ich denke 20-30 Minuten wären da realistisch. Den würde ich mir auf jeden Fall angucken. Als Langfilm eher nicht. Deswegen in der Form nur 3/5 Unterstützungspunkte 😉

    Die Orangen des Präsidenten:
    Yeah, noch eine Literaturverfilmung… 😉
    Der Film gefällt mir jedoch nach Christians Beschreibung wesentlich besser als das olle Haus und seine 6mm Differenz 😀 Hier wäre ich mit 3,5 Punkten dabei.

    Zwillinge im Split-Screen:
    Für den Titel gebe ich mal wohlwollende 0 von 5 Punkten 😉
    Ansonsten bin ich hin und her gerissen. Das Szenario klingt extrem spannend und könnte eigentlich auf eine Serie oder mehrere Teile ausgedehnt werden. Da würde sich jedoch die Spielerei mit dem Splitscreen beißen. Schwierig. Ich glaube die Idee ist gut, funktioniert aber so leider nicht. Deswegen nur 2,5 von 5.

    Best Movie Ever!:
    Lieber Marius,
    auch wenn deine beiden Banausen-Mitstreiter das anders sehen bin ich hier mit 4/5 Punkten dabei. Ich finde die Idee grandios. Allerdings habe ich eine Idee wie der Film NOCH genialer werden würde. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne meinen Beitrag vom Mittwoch noch mal umschreiben und diese Idee übernehmen. Wahrscheinlich hat das Ergebnis dann nur noch sehr wenig mit dem zu tun was du im Sinn hattest aber egal 😉

    Insgesamt eine sehr schöne Folge, die echt Spaß gemacht hat. Außerdem ist uns dank dieses experimentellen Ansatzes Bennis Themenvorschlag erst mal erspart geblieben. Insofern danke dafür 😀

    Gefällt 3 Personen

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