FilmBlogCast #28: Anime-Filme

Japanische Zeichentrickkunst steht im Fokus der 28. Folge des FilmBlogCasts: Wir beschäftigen uns mit Anime-Filmen, wollen – bevor es dazu eine eigene Folge gibt – aber zunächst schauen, was diese sehr spezielle und sehr faszinierende Filmgattung abseits des legendären Studio Ghibli zu bieten hat.

Thema der Folge: Animes

Benni, Marius und Christian haben deshalb jeweils zwei Empfehlungen mit gebracht, die vielleicht nicht allen geläufig sind: Wir stellen „Perfect Blue„, „Ghost in the Shell“ und „Redline“ vor, außerdem drei Filme von Mamoru Hosoda, namentlich „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang„, „Summer Wars“ und „Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft„. Und beweisen damit, wie vielfältig Anime-Filme sein können. Zum Abschluss widmen wir und DEM Klassiker der japanischen Animationskunst: „Akira„.

In der 5-Minuten-Gulliotine haben wir gleich mehrere aktuelle Kinostarts parat. Wir besprechen unter anderem Guy Ritchies Gangsterkomödie „The Gentlemen„, den neuesten DC-Streich „Birds of Prey“ und Marc-Uwe Klings Filmdebüt „Die Känguru-Chroniken„. Außerdem: „Systemsprenger„, „Emma„, „Der Unsichtbare„, „The Dead don’t Die“ und „Für Sama„, einen der besten Dokumentarfilme, die es in diesem Jahr zu sehen geben wird.

Viel Spaß beim Reinhören!

Den Podcast gibt es u.a. auf

Timecodes

0:00:43 Begrüßung und Vorstellung
0:04:03 Rätselfrage
0:05:00 5-Minuten-Gulliotine
0:05:09 Die Känguru-Chroniken
0:07:29 The Dead don’t Die
0:08:10 Avatar – Der Herr der Elemente
0:12:31 Birds of Prey
0:14:33 Emma
0:16:14 Der Unsichtbare
0:21:14 Systemsprenger
0:22:44 Für Sama
0:24:48 The Gentlemen
0:31:06 Thementalk: Animes
0:50:25 Perfect Blue
0:55:10 Ghost in the Shell
1:00:54 Redline
1:05:36 Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
1:11:23 Summer Wars
1:18:51 Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft
1:25:04 Honorable Mentions
1:28:20 Akira
1:56:35 Auflösung der Rätselfrage
1:58:20 Thema der nächsten Folge & Verabschiedung

Beitragsbild: © LEONINE

14 Gedanken zu “FilmBlogCast #28: Anime-Filme

  1. Wermi 15. März 2020 / 16:44

    Anime ist nicht unbedingt mein Thema, ich glaube ich habe letztes Jahr auch zum ersten Mal überhaupt mit ein paar Anime-Filmen angefangen, wie z.B. Ghibli-Filme oder Your Name, obwohl meine Kindheit ebenfalls RTL2 geprägt war mit Anime-Serien (Detective Conan, Pokemon und einige andere, wobei niemals so abgefahrene Sachen wie One Piece oder Naruto). Daher wars dann aber interessant, auch mal einige Tipps abseits von Ghibli zu hören, weil ich vermutlich von 90% nie was gehört habe. Am meisten sprechen mich da sogar Bennis Auswahl an, die scheinen auch nicht zu abgespacet zu sein. Der nächste positive Aspekt der Folge war, sie mir als Anlass zu nehmen, einen Klassiker wie Akira nachzuholen und damit auch endlich mal von der Watchlist zu streichen. Ich muss zwar zu geben, dass der einfach nicht mein Cup of Tea war, weil er mich einfach nicht packen konnte und auf erzählerischer Ebene zu abgehackt war, aber da fehlen mir vl auch die kindlichen Augen und daher kann ich dann bei der Begeisterung einfach nicht mitreden, ist aber ja nicht schlimm, damit weiß ich zumindest, dass das nicht so mein Geschmack ist 😄 Warte jetz gespannt auf Folgen, in denen Ghibli (wo ich mittlerweile dank Netflix mehr mitreden kann) und Pixar besprochen werden 🙂
    Achja aufs nächste Thema freue ich mich ebenfalls, bin zwar ebenfalls darin nicht gerade versiert, aber 2012 hab ich als ich 14 war ziemlich abgefeiert und sicher 10 Mal gesehen 😄

    Gefällt 2 Personen

  2. Wermi 15. März 2020 / 17:15

    Vielleicht doch nochmal zu Akira: Der war irgendwie für mich ein wenig der 2001 oder Blade Runner unter den Animes.. Mit den beiden hatte ich auch schon meine Schwierigkeiten, obwohl ich zustimme (weiß grad nicht mehr wer das gesagt hat), dass er im Gegensatz zu 2001 schon ein bisschen was erklärt. Beim Finale habe ich mich ebenfalls wie Benni an Chronicle erinnert gefühlt

    Gefällt 1 Person

    • christianneffe 15. März 2020 / 19:46

      Science-Fiction-Storys haben ja das Problem, dass sie immer ein Produkt ihrer Zeit sind. Wenn man dann Blade Runner, 2001 oder Akira mit dem Bewusstsein von heute nachholt, dann kann das schon zu ziemlicher Ernüchterung führen. Im Falle von Akira muss ich aber sagen, dass der sich sehr gut gehalten hat.
      Aber kannst du das irgendwie in Worte fassen, warum er dich nicht gepackt hat? Ich meine, allein die Inszenierung ist doch auch noch heute der Wahnsinn.

      Gefällt 1 Person

      • Wermi 16. März 2020 / 02:03

        Klar fand ich den audiovisuell gut, aber das war ja auch nicht mein Problem bei 2001 oder Blade Runner 😄 die waren inszenatorisch ebenfalls ne Wucht. Blade Runner war aber z. B. dann auch erst eine Liebe auf den zweiten oder sogar dritten Blick
        Akira hat es einfach auf inhaltlicher Ebene nicht geschafft mich abzuholen. Man wird halt in viel hineingeschmissen, aber ich habe sau lange nicht so recht verstanden, worauf die Handlung abzielt und ein innerer Trieb hat mir gefehlt. Figuren werden leider kaum oder etwas spät gezeichnet. Bestes Beispiel waren da für mich Kaneda und Tetsuo, da werden die Figuren, ihre Motivationen und ihre Beziehung erst erklärt, als der Film fast vorbei ist. Da verstehe ich nicht ganz, wieso man den Zuschauer da nicht schon am Anfang abholt und sie nahbarer macht, dann wäre ich auch emotional investiert gewesen. So muss man lange Zeit sich damit zufrieden geben, dass man die wohl einfach cool finden soll wegen der Motorräder, was mich aber halt nicht so anspricht 😅
        Oder sonst werden einige Szenen und Story-Lines richtig abgehackt im Schnitt ausgeblendet, was mich hier und da halt rausgerissen hat. Es ist der typische Fall: wenn der Funke nicht überspringt, findet man mehr Dinge die einen stören. Ja die Welt war interessant zu erkunden, audiovisuell ist er definitiv gut gealtert, aber das hat mir nicht gereicht, mir hat da zu lange Zeit gefehlt, was der Film denn jetzt erzählen möchte, es passiert auch eher schon zu viel und ein wenig mehr Fokus und roter Faden hätte mir vielleicht besser gefallen. Interessant wenn ihr sagt der Film orientiert sich am Anfang und am Ende der Manga-Reihe, wenn ich so drüber nachdenke, hat mir im Mittelteil auch bisschen was gefehlt, von dem weiß ich auch gar nicht mehr so viel, obwohl ich den gestern gesehen habe 😄 da bleib dann vor allem Anfang und Ende hängen. Und das Ende hat es dann ja sogar noch ein wenig für mich rausgerissen. Da geht Akira dann endlich mal tiefer, wird auch emotional und löst das ganze zufriedenstellend auf (auch wenn die Credits wiederum sehr plötzlich kommen und der Schluss gar nicht richtig ausklingt für meinen Geschmack)
        Und ich muss sagen, der Oberst war mir von allen fast noch am sympathischsten 😂

        Gefällt 2 Personen

        • christianneffe 16. März 2020 / 19:48

          Beim Schnitt stimme ich dir definitiv zu: Diese Schwarzblenden verwirren sehr, da das ja eigentlich ein Mittel ist, um einen Zeitsprung o.ä. zu verdeutlichen.
          Bei der Figurenzeichnung sehe ich das aber ein wenig anders. Es finde es interessant (und gut), dass es hier keine klassische Hauptfigur gibt, sich stattdessen auf die Stadt, die Gesellschaft und das große Ganze fokussiert wird.
          Aber ja, ich kann das voll nachvollziehen, was du da empfindest. Ist auf jeden Fall kein einfacher Film, wenn man keine so große Vorliebe für Animes hat, wie Marius oder ich ^^

          Gefällt 1 Person

          • Wermi 16. März 2020 / 22:07

            Der Unterschied ist halt, wenn man den Film schon kennt, kennt man schon die Figuren und die Informationen, die man am Ende über sie erfährt und die trägt man in die nächste Sichtung mit hinein. Wenn man aber so ins kalte Wasser hineingeschmissen wird wie ich, fühl ich mich extrem lange nirgendwo aufgehoben. Ich fand die Motorradgang sogar extrem unsympathisch und teilweise assozial 😅 auch habe ich glaube ich scheinbar einiges missverstanden, wenn ich mir die Zusammenfassung des Inhalts nochmal durchlese. Das Problem ist auch, dadurch, dass ich nicht so investiert war, gingen auch viele Details an mir vorbei. Aber ja, ich bin Animes auch einfach nicht so gewohnt und bin auch sicher durch Ghibli verwöhnt, die einem Animes (in meinen Augen) etwas nahbarer präsentieren und gerade in der Skizzierung ihrer Figuren klar ihre Stärke haben, weshalb ich aber auch dort immer problemlos eintauchen kann. Viel anderes habe ich wie gesagt nicht gesehen, bin aber auch nicht abgeneigt, wenn dann sowas wie Your Name rauskommt. Zu abgespacete Sachen sind mir da für den Anfang too much (und auch da hab ich hier und da auch bei Ghibli meine Probleme) und da sind wir dann wieder bei Geschmackssache

            Liken

          • Lufio 21. März 2020 / 12:20

            Das ist halt wirklich eine Glaubensfrage 😀 Ich liebe es z.B. in eine andere Welt geworfen zu werden und nur nach und nach etwas zu erfahren, aber auch nur das nötigste, damit die Charaktere und die Welt ihren Mythos behalten.
            Aber wie gesagt, Geschmackssache 🙂

            Gefällt 1 Person

          • Wermi 16. März 2020 / 22:11

            Aber klar, ich sehe auch dass der Fokus auf der Gesellschaft liegt (das wird einem ja regelrecht auf die Nase gebunden), was an sich interessant ist, aber mir fehlt da dann ein klarer Bezugspunkt.

            Liken

  3. eccehomo42 20. März 2020 / 20:02

    Diesmal möchte ich mich gar nicht so lange äußern, was aber eher daran liegt, dass ich die Folge schon letzte Woche gehört habe, bisher aber keinen Kommentar hinterlassen habe.
    Ich muss sagen, da waren doch einige Filme dabei, die ihr mir verkauft habt. Ob Christian mit seinem Autorennenanime oder Benni mit seinen Tipps, was aber auch daran liegen könnte, dass Benni filme gut verkaufen kann oder Marius mit ner Safe Bet wie Ghost in the Shell. Hat auch mir ohne große Anime-Erfahrung sehr viel Spaß gemacht.

    Gefällt 3 Personen

    • FilmkritikenOD 20. März 2020 / 22:48

      Dankeschön.

      Schauen wir mal, ob du dir auch einen davon anschauen wirst. Bzw. ob noch Zeit bleibt zwischen den vielen Filmen, die du zur Zeit laut Letterboxd so anschaust.

      Gefällt 1 Person

      • eccehomo42 21. März 2020 / 13:38

        Das kann ich gar nicht Mal sagen, wann ich welchen Film gucke. Gerade aktuell lasse ich mich eher von der Stimmung treiben als von Faktoren wie Ende der Verfügbarkeit außer Rat Mal wer zum Essen kommt, den hab ich per Verleihabo geliehen, den muss ich die Tage gucken. Sonst werde ich wahrscheinlich noch Danny Boyle weiter vervollständigen und Mal in The Invisible Guest reinschauen. Du wirst es dann ja auf Letterboxd sehen😉

        Gefällt 1 Person

    • Lufio 21. März 2020 / 12:01

      Da muss ich dazu sagen, dass ich eigentlich „Mind Game“ vorschlagen wollte, den aber nirgendwo gefunden habe und es ist zu lang her, um darüber sicher zu sprechen.
      Aber wenn du mal einen Drogentrip als Zeichentrick-Variante sehen willst, dann kann ich den nur empfehlen 🙂

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s