FilmBlogCast #30: Wir verbessern Filme

Wir stellen heute sechs Filme vor, die nach unserer Überarbeitung irgendeinen Oscar schon gewonnen hätten.

Die 30. Folge des FilmBlogCasts ist da. Das muss natürlich gefeiert werden! Irgendwann. Heute kümmern wir uns erstmal darum, sechs von uns ausgesuchte Filme zu verbessern. Marius, Christian und Benjamin haben sich jeweils zwei mittelmäßige bis schlechte Streifen herausgesucht und durch die Änderung einer einzigen Sache wird daraus ein Meisterwerk. Zumindest war so der Gedanke dahinter. Was wirklich dabei herauskam und wer am Ende der Folge mit seinen Ideen gewonnen hat, hört ihr am besten selbst.

Daneben erlebt die Rätselfrage ihr Revival und die 5-Minuten-Guillotine ein Comeback. Es geht um Asterix (nicht zu verwechseln mit *), Fluch der Karibik, 13 Sins, Das Perfekte Geheimnis, Earthquake Bird, Heavy Trip, Hogar, Peter Hase und Christians Erfahrungen mit Disney+.

Zum Abschluss geben wir euch auch noch einige Streaming-Tipps mit auf den Weg, damit die zwei Wochen bis zur nächsten Folge (Thema: Themensalat) nicht zu langweilig werden.
Achja, gesungen wird auch noch. In diesem Sinne: [singend] Viel Spaß mit der Folge!

Und schaut gerne auf unserer Über-Uns-Seite vorbei, dir wir zum Anlass der 30. Folge komplett überarbeitet haben.

Den Podcast gibt es u.a. auf

Timecodes:

00:00:31 Begrüßung
00:04:09 Rätselfrage
00:04:58 5-Minuten-Guillotine
00:05:40 Asterix-Filme
00:06:19 Fluch-der-Karibik-Reihe
00:08:46 Fragerunde
00:10:46 Christians Computer Corner
00:12:12 Disney+
00:14:06 Unorthodox
00:15:41 Fragerunde
00:19:29 13 Sins
00:20:26 Das Perfekte Geheimnis
00:21:10 Earthquake Bird
00:21:48 Heavy Trip
00:22:28 Hogar
00:22:50 Peter Hase
00:25:40 Thema der Folge: Wir verbessern Filme
00:29:54 Film Nummer 1
00:43:41 Film Nummer 2
00:54:21 Film Nummer 3
01:06:15 Film Nummer 4
01:15:05 Film Nummer 5
01:24:47 Film Nummer 6
01:35:12 Siegerehrung
01:38:12 Streaming-Tipps
01:50:36 Auflösung Rätselfrage
01:54:52 In zwei Wochen: Themensalat
01:56:59 Verabschiedung

*Asterisk

20 Gedanken zu “FilmBlogCast #30: Wir verbessern Filme

  1. Ma-Go 10. April 2020 / 11:31

    Sehr unterhaltsame Folge, auch wenn ich mir nicht sicher bin ob die genannten Änderungen die Filme tatsächlich besser machen würden. Vor allem bei Bennis Ideen bin ich mir ziemlich sicher, dass dem nicht so wäre. Sorry, aber den letzten Platz hast du dir verdient 😉

    Christians Idee zu „The Notebook“ hingegen finde ich super. Wobei ich den Film nicht gesehen habe und daher nicht einschätzen kann wie gut/schlecht er vorher war. Aber diese beschriebene Unklarheit klingt schon nach einem deutlichen Mehrwert. Den Einwand es sei befremdlich, dass es dem Mann egal sei, dass die Frau ihn (möglicherweise) nicht erkennt, weil seine Liebe so stark ist, kann ich ebenfalls nur bedingt nachvollziehen. Er weiß ja, dass sie krank ist und er keine Chance hat ihr die Erinnerung an ihn zurückzubringen. Von daher opfert er sich quasi, um ihr zumindest noch ein paar schöne Momente zu bescheren. Im Grunde ist ein wichtiger Teil der Liebe: Die Bereitschaft Opfer zu bringen. Zumindest sehe ich das so.

    Bei Honig im Kopf finde ich Marius‘ Ansatz sehr gut. Allerdings wäre es mit einem anderen Regisseur nicht getan. Wie Benni sagt, ist der Schnitt im Film furchtbar, die Musik müsste an einigen Stellen geändert werden und vor allem das Drehbuch grundlegend umgeschrieben. Klar, ein Regisseur kann auf all das Einfluss nehmen. Aber unter dem Strich wäre das mehr als eine Änderung.

    Gefällt 3 Personen

    • FilmkritikenOD 10. April 2020 / 11:42

      Da hat aber jemand sehr zügig die Folge durchgehört.

      Wartet es mal ab, bis Bollywood von meinen Ideen Wind bekommt. Da purzeln die Einnahmerekorde. Und bislang habe ich von dir noch keine bessere Idee gelesen 😉

      The Notebook nicht gesehen haben, aber mir etwas von Liebe erzählen wollen? Tz, tz. Da liegt noch ein Unterschied zwischen Opfer und Selbstaufgabe. Im tatsächlichen Film bringt er ja bereits das Opfer, dass er ihr jeden Tag aus der Geschichte vorliest, und sie ihn nur selten erkennt. Wenn sie ihm mehr oder weniger gesteht, dass sie einen anderen Mann liebt, dann passt es zu keiner der beiden männlichen Figuren, das hinzunehmen.
      Wie schon gesagt, ist das Ende des Filmes sein bester Teil. So schön die Uneindeutigkeit ist, so wenig wertet es den Rest des Filmes auf. Da hat es sich Marius tatsächlich verdient, den Sieg mit nach Hause zu nehmen (auch wenn er die Regeln zu seinem Gunsten gebogen hat – aber gebogen ist nicht gebrochen).

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      • Ma-Go 10. April 2020 / 18:49

        Ich habe es wie ein genialer Kumpel gemacht und die Folge in dreifacher Geschwindigkeit gehört.

        Bessere Ideen habe ich hingegen tatsächlich keine.

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    • Lufio 10. April 2020 / 13:42

      Die Folge schneller gehört als ich, Respekt 😀

      Stimmt absolut, den schlechten Schnitt hatte ich einfach verdrängt. Aber da habe ich mir ja noch eine Ausrede einfallen lassen. Außerdem: Ich wollte einfach Schweiger gegen Talent austauschen und mir so den sicheren Sieg holen 😉

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      • Ma-Go 10. April 2020 / 21:52

        Da ist man natürlich immer auf der sicheren Seite 😂
        Generell hätte man aber, losgelöst von eurem Spielchen, tatsächlich etwas aus der Idee machen können. Einen Film, der das Thema etwas leichter angeht als beispielsweise „Still Alice“, den ich damals extrem gut fand, aber dennoch seriös und vor allem realistisch ist.

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    • christianneffe 14. April 2020 / 09:56

      Danke! Wenigstens einer hier, der meine Idee wirklich erfasst und die emotionale Wucht dahinter zu begreifen scheint. Das mit der Bereitschaft Opfer zu bringen, hätte ich mir vorher dringend aufschreiben sollen…

      Und wenn Benni jetzt schreibt „Im tatsächlichen Film bringt er ja bereits das Opfer, dass er ihr jeden Tag aus der Geschichte vorliest“, dann kann ich nur erwidern, dass er im Altersheim ja eh nix besseres zu tun hat und das deswegen höchstens ein zeitliches Opfer ist. Aber ein derart emotionales noch lange nicht. Na ja, Benni hat ja ein ganz eigene Auffassung von Romantik ^^

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      • Ma-Go 15. April 2020 / 18:31

        Das ist mir tatsächlich auch schon häufiger aufgefallen 😂

        So genial ich deine Idee finde, so skeptisch bin ich was die nächste Folge angeht. Lass mich natürlich gerne überraschen. Aber freestyle ist immer riskant. 😉

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        • christianneffe 18. April 2020 / 20:36

          Vielleicht ein kleiner Teaser: zwei Themen haben wir geschafft, plus Filmbesprechung. Fand eigentlich, dass der Gesprächsfluss (anfangs noch stockend) dann doch noch schön in Gang gekommen ist. Man muss ja auch immer mal was ausprobieren 😉

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  2. eccehomo42 11. April 2020 / 17:57

    Puuh welche Änderung finde ich denn da wirklich erfolgsversprechend, die Antwort gibt es am Ende des Kommentars.

    Davor noch was zu Disney +, bin jetzt für nen Spottpreis dabei und bin bis auf die kleinen Schwächen, die Christian angesprochen hat, angenehm überrascht. In Sachen Benutzerfreundlichkeit ist Disney + Prime Video und Netflix weit voraus. Hab da als erstes alte Kim Possible Folgen geguckt und hab mir die Watchlist vollgepackt mit Pixar und Feel Good Filmen.

    Ihr müsst euch Bennis Verständnislosigkeit Mal 100.000 vorstellen, als ich von der irrationalen Liebe meines Podcaststammpartners für diesen Film erfahren habe.

    Zur Rätselfrage: Hätte ich nie erraten, meine Antwort lautet nach langer Überlegung „A Night at the Roxbury“

    Zu den Streamingtipps: Da hat gerade Benni ein paar echte Kracher rausgeholt. Charade ist so ein großartiger Film und natürlich ist das Screwballcomedy perfekt gemischt mit Thriller.

    Arrival hatte ich mit einem Kumpel ne Diskussion, er fand ihn unlogisch und überschätzt. War ne spaßige Diskussion.

    In Das brandneue Testament lebt Gott in Brüssel und ist ein Arschloch, weswegen die Tochter sich an ihrem Bruder Jesus orientiert und den Vater überlistet.

    Themen-Salat: Zunächst hatte ich die Befürchtung mir würde da nichts einfallen bzw nichts, was nicht für ne eigene Folge gut wäre, hab aber dann doch ein paar Ideen: Hassschauspieler, Drogen & Alkohol im Film, Das Aussterben der Filmsongs und die persönliche Favoriten (die von Benni gesungen werden), Kapitalismuskritik im Film (wegen Der Schacht) und auch wenn es so ähnlich ne Folge gab: Der subjektive Faktor in der Filmkritik.

    Benni ist ein Sack, da hab ich mir schon Gedanken gemacht, Wie kann er den Film denn so gut finden? Hängt das mit einem Identifikationsfaktor zusammen? Sieht er da Women Enpowerment? Ne ist einfach ironisch. Ich möchte eine Aufwandsentschädigung für das angucken von „How to Party With Mom“.

    Zum Abschluss eure Ideen:
    Ghostbusters mit Affen ist so bescheuert, dass es schon fast geil ist.
    The Notebook hat mich jetzt nicht so überzeugt.
    Honig im Kopf von Fassbinder taugt auch sicher was.
    Valerian kann ich auch Vorstellen, dass der mit nem anderen Hauptdarstellerduo gewinnt, auch wenn ich Chalamet nicht in der Rolle sehe.
    Der Hobbit das klang doch arg konfus.
    Und am besten fand ich die Idee aus Hangover 2 nen Thriller zu machen, das hätte für Irritationen im Kino gesorgt, aber wäre bestimmt gut geworden. Die Idee finde ich am besten.

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    • FilmkritikenOD 12. April 2020 / 08:15

      „A Night at Roxbury“? Da würde ich gerne eine Erklärung dazu haben. Oder willst du einfach nur mal wieder Party machen?

      Arrival unlogisch? Du hast seltsame Freunde 😛

      Du willst unbedingt, dass ich My Heart Will Go On singe, ich merke es schon. Mal sehen, ob und wie Christian die Themen einbaut. Alkohol würde wohl mal wieder Der Goldene Handschuh eine Rolle spielen. Und vielleicht auch Party with Mom…

      …bei dem ich recht schnell ein schlechtes Gewissen hatte, nachdem ich gesehen habe, dass du ihn dir angeschaut hast. Ich hatte die Hoffnung, dass die 4,5 Sterne und der Begriff „Meisterwerk“ bei einem Film, den Marius auf den letzten Platz aller Filme 2010-2019 gesetzt hat, dazu führen würden, sich ihn nicht direkt anzusehen, sondern erstmal abzuwarten.
      Aber weil ich mich nicht gut dabei fühle, dir diesen Film angetan zu haben, würde ich dir eine kostenlose DVD von dem Meisterwerk „Life of the Party“ zukommen lassen, wenn du das Porto übernimmst ^^

      Besonders schlecht fühle ich mich, da du sogar meine Ideen nicht in der Luft zerreißt, wie die anderen drei Cretins hier.

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      • eccehomo42 12. April 2020 / 08:51

        Eine Welt, die Haddaways Meisterwerk „A Night at the Roxbury“ vergöttert, dazu in den Neunzigern klingt nicht schlecht (auch wenn ich den Film bisher nicht gesehen habe) und man kann ja nicht immer Standardantworten nehmen. Party ist natürlich ein Nebeneffekt, wird ja noch was dauern, wenn das wieder möglich sein wird.

        Der Freund liebt dafür Shutter Island. Ich war aber auch überrascht.

        Ich habe zwei Träume bezüglich eures Podcasts: Erstens, du trellerst „My Heart Will Go On“, zweitens Ich spreche in einer Folge mit.

        Ach man weiß ja nie, wie Filme bewertet werden und Wolfgang M. Schmitt würde den wahrscheinlich noch relativ gut bewerten. Da ich eben nochmal die Heimkinofolge gehört habe, schlage ich stattdessen vor, dass du mir eine kostenlose DVD aus deinem Keller zukommen lässt, dabei muss es sich aber um einen Film handeln, den ich noch nicht gesehen habe. Dann übernehme ich auch das Porto.

        Hey Ghostbusters mit Affen wäre fast so gut wie Ronnys PopShow, das ist deutlich besser als Paul Feigs Stückwerk.

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        • FilmkritikenOD 12. April 2020 / 11:03

          Ich befurchte, in deiner Fantasie könnte Roxbury ein besserer Film sein als in der Realität.

          Vielleicht kommen sogar beide Träume zusammen. Man wird ja noch träumen dürfen.

          Also wenn du den Film auf deiner Seite besprichst, dann habe ich da schon was „Feines“. Und den würde ich dir sogar komplett für lau zuschicken. Fragt sich, wann ich mal den Keller komme und die ganzen Kisten durchforste.

          Ronny’s Pop Show kannte ich noch gar nicht. Das ist ja ein Traum (wenn man kein Tierschützer ist)!

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          • eccehomo42 12. April 2020 / 17:07

            Ich befürchte auch, dass A Night at the Roxbury schlechter ist, aber bei Wikipedia ist er Teil der Definition von Kultfilmen^^

            Träumen darf man ja^^

            Ich bespreche den Film auf meiner Seite, auch wenn ich schlimmstes befürchte. Das klingt nach nem Deal.

            Gell, ich vermisse irgendwie dieses kreative Fernsehen von damals.

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          • FilmkritikenOD 13. April 2020 / 08:28

            Deal.
            Ich melde mich dann bei dir, an welche ich Adresse ich das gute Stück schicken soll, sobald ich da unten mal ausgemistet habe.

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    • Lufio 12. April 2020 / 11:43

      Ein Kommentar mit Spannungsbogen, Respekt 🙂

      Deine Themenvorschläge für den Salat sind aufgenommen, wobei ich mir zu allen auch eine eigene Folge vorstellen könnte. Ein paar Sachen standen auch schon auf meiner Liste wie Kapitalimus-/Sozialkritik und Filmsongs (natürlich mit einer gesungenen Einleitung von Benni)

      „Benni ist ein Sack“ – Dinge, die viel zu selten ausgesprochen werden. Meine Warnungen waren ja nicht genug 😀
      PS: Mach kein Schwarzlicht an, wenn du die DVD von Benni zugeschickt bekommst

      Gefällt 2 Personen

      • eccehomo42 12. April 2020 / 17:10

        Ich hätte auch noch Ideen für Episoden, aber die habe ich ja schon mehrmals genannt.

        Du findest ja auch „A Simple Favor“ Mist und der ist ja super…
        Benni traue ich (fast) alles zu

        Gefällt 2 Personen

        • Lufio 12. April 2020 / 17:32

          Ich hab ich persönlich noch nicht entschieden, ob der Frauen-Ghostbusters oder A Simple Favor der schlimmste Film von Paul Feig ist! Aber immerhin, beide sind besser als Party with Mom, wenn auch nur leicht

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    • christianneffe 14. April 2020 / 10:01

      Danke auch von mir für den ausführlichen Kommentar und das Feedback – vor allem für die Themensalat-Folge. Das Skript steht jetzt zwar schon, aber je nachdem, wie wir vorankommen, können wir ja noch was davon aufgreifen.
      Das Thema Alkohol/Drogen hat ja bereits Marius für sich reserviert – dazu sollten wir ja Bier bechern. Auch Sozial-/Kapitalismuskritik ist m.E. eine ganze Folge wert. Die Hassschauspieler könnten sich aber gut für zwischendurch machen 🙂

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